Zwei Schlüsselpersonen reden nicht mehr zusammen
Kommunikation läuft nur noch über E-Mail oder über Dritte. Was nicht ausgesprochen wird, vergiftet jede Sitzung.
Wenn ein Konflikt das Team blockiert, auf Sach- oder Beziehungsebene. Offene Klärung, moderierte Aussprache, klare Vereinbarungen. Eine Mediation nach der Methode der "Klärungshilfe" von Christoph Thomann.
Kommunikation läuft nur noch über E-Mail oder über Dritte. Was nicht ausgesprochen wird, vergiftet jede Sitzung.
Was als Sachthema begann, ist längst persönlich geworden. Produktivität sinkt, gute Leute schauen sich woanders um.
Eine Eskalation in einer Sitzung, eine Grenzüberschreitung, ein Vertrauensbruch, nie wirklich besprochen, nie wirklich verarbeitet.
Niemand spricht es aus, aber alle spüren es. Wer nicht ausweichen kann, wird krank. Wer wegkann, geht.
Wer kann, sucht das Weite - gerade Leistungsträger können! Die Kündigung kommt überraschend, aber die Entscheidung ist meist vor Monaten gefallen.
Was eine fachliche Differenz war, wird zur persönlichen Frontstellung. Auflösbar wäre es gewesen, jetzt prägt es die Kultur.
Sitzungen werden seichter, Entscheidungen werden vertagt, Themen werden umschifft. Niemand will der Auslöser sein, also passiert nichts.
Bevor moderiert wird, höre ich jeder Seite einzeln zu - vor allen. Vertraulich, aber nicht im Geheimen. So wird allen klar, was wirklich auf dem Tisch liegt, und was nicht.
Konflikte sind selten nur fachlich. Sie zu sortieren, was ist Sache, was ist Beziehung, ist meist die halbe Lösung.
Niemand muss sich wieder mögen. Es reicht, dass eine klare Vereinbarung steht, wie zusammengearbeitet wird - oder dass klar wird, dass eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist.
Ich höre jeder beteiligten Seite einzeln zu. Vertraulich, aber nicht im Geheimen. So wird klar, was wirklich auf dem Tisch liegt, und was den Konflikt am Leben hält.
Ich strukturiere das Gespräch, sorge für Sicherheit auf beiden Seiten, unterstütze den Dialog und stelle die Fragen, die nicht ausgesprochen werden.
Wir vereinbaren konkret, wie es weitergeht. Vier bis sechs Wochen später ein Folgegespräch zur Überprüfung: Was hält, was nicht, und was braucht es zusätzlich?
Bereitschaft und Überzeugung des Chefs, an einer Klärung mitzuwirken.
Vertrauliche Einzelgespräche, in denen alles gesagt werden darf.
Offenheit dafür, dass die Wahrheit unbequem sein darf.
Eine strukturierte Moderation, die Sicherheit auf beiden Seiten herstellt.
Zwei bis vier Tage verteilt über vier bis acht Wochen.
Eine tragfähige Vereinbarung, schriftlich, konkret, überprüfbar.
Realistische Erwartungen: nicht jede Klärung endet in Harmonie.
Ein Folgegespräch nach vier bis sechs Wochen, was hält, was nicht?
Dann funktioniert Klärung nicht. Im Erstgespräch klären wir, ob die Bereitschaft auf beiden Seiten grundsätzlich vorhanden ist, sonst empfehle ich einen anderen Weg.
Ähnlich, aber pragmatischer. Mediation arbeitet stark formalisiert; ich arbeite näher an der Organisationsrealität, und benenne offen, was ich sehe.
Vollständig. Was du mir im Einzelgespräch sagst, wird nie ohne deine Zustimmung an die andere Seite oder an Vorgesetzte weitergegeben, auch nicht nach Abschluss.
Auch das ist Klärung. Manchmal ist die ehrliche Erkenntnis, dass eine Konstellation nicht mehr trägt. Dann begleite ich auch diesen Schritt sauber und respektvoll.
In der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen. Bei akuten Eskalationen, in denen Stillstand droht, oft auch schneller, bitte im Erstgespräch direkt ansprechen.
Schreib mir kurz, worum es geht – vertraulich, Antwort innert zwei Werktagen.